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Seit jeher leben Menschen unter dem Einfluss
elektromagnetischer Felder (kurz: EMF). Sie sind ein Bestandteil unserer
natürlichen Umwelt, wie beispielsweise das statische Magnetfeld der Erde
oder die Sonnenstrahlung. Seit der Entdeckung der Elektrizität und deren
Nutzung zur Wärmegewinnung, Fortbewegung oder Kommunikation sind
zahlreiche neue Quellen für elektromagnetische Felder entstanden: zum
Beispiel Hochspannungsleitungen und elektrische Heizungen, elektrische
Eisenbahn, Rundfunksender und Mobilfunk. Daneben gibt es noch die zahllosen,
praktischen "kleinen Helfer" im Haushalt: Rasierapparat, Föhn, Mikrowelle
usw. Sie alle verursachen elektromagnetische Felder verschiedener Stärke.
Für diese vom Menschen verursachten elektromagnetischen Felder hat sich in
der Öffentlichkeit der zwar anschauliche, aber sachlich irreführende
Begriff "Elektrosmog" eingebürgert.
In den letzten Jahren sind einige der
EMF-Quellen zum Gegenstand kontroverser Diskussionen in der Öffentlichkeit
geworden. Es wird befürchtet, dass die elektromagnetischen Felder dieser
Anlagen oder Geräte für Menschen negative Folgen haben könnten.
Das Spektrum der Schädigungen oder Beeinträchtigungen, für die
EMF verantwortlich gemacht wird, reicht von der Krebsverursachung oder
-förderung über erhöhten Blutdruck und
Herzrhythmusstörungen bis hin zu Konzentrations- und
Gedächtnisstörungen. Darüber wird auch in den Massenmedien immer
wieder berichtet. |