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<<  ^  Teil 1, Kapitel 2
Das Elektrosmog-Problem: Worum geht es? [1]
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Seit jeher leben Menschen unter dem Einfluss elektromagnetischer Felder (kurz: EMF). Sie sind ein Bestandteil unserer natürlichen Umwelt, wie beispielsweise das statische Magnetfeld der Erde oder die Sonnenstrahlung. Seit der Entdeckung der Elektrizität und deren Nutzung zur Wärmegewinnung, Fortbewegung oder Kommunikation sind zahlreiche neue Quellen für elektromagnetische Felder entstanden: zum Beispiel Hochspannungsleitungen und elektrische Heizungen, elektrische Eisenbahn, Rundfunksender und Mobilfunk. Daneben gibt es noch die zahllosen, praktischen "kleinen Helfer" im Haushalt: Rasierapparat, Föhn, Mikrowelle usw. Sie alle verursachen elektromagnetische Felder verschiedener Stärke. Für diese vom Menschen verursachten elektromagnetischen Felder hat sich in der Öffentlichkeit der zwar anschauliche, aber sachlich irreführende Begriff "Elektrosmog" eingebürgert.

In den letzten Jahren sind einige der EMF-Quellen zum Gegenstand kontroverser Diskussionen in der Öffentlichkeit geworden. Es wird befürchtet, dass die elektromagnetischen Felder dieser Anlagen oder Geräte für Menschen negative Folgen haben könnten. Das Spektrum der Schädigungen oder Beeinträchtigungen, für die EMF verantwortlich gemacht wird, reicht von der Krebsverursachung oder -förderung über erhöhten Blutdruck und Herzrhythmusstörungen bis hin zu Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Darüber wird auch in den Massenmedien immer wieder berichtet.

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