Umgang mit Kritikern
Während in der allgemeinen
Öffentlichkeit das Thema EMF meist nur geringe Resonanz findet, hat es
für die Kritiker, die sich z. B. in Bürgerinitiativen organisieren,
eine außerordentlich hohe Bedeutung. |
|
|
Zur Gruppe der Kritiker gehören auch
Personen, die sich als elektrosensibel einschätzen. Aufgrund ihrer eigenen
gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die sie auf EMF
zurückführen, wird es schwierig oder sogar unmöglich sein, mit
ihnen zu einer Pro- und Kontra-Abwägung zu kommen.
Schließlich sind noch diejenigen
Wissenschaftler zu den Kritikern zu zählen, deren Bewertung nicht mit der
Bewertung der international anerkannten Fachgremien, auf die sich Gesetze und
Rechtsprechung beziehen, übereinstimmt. Bürgerinitiativen berufen
sich häufig auf diese Gegen-Experten und arbeiten mit ihnen zusammen.
|
Wer sind
die Kritiker |
|
Für den Umgang mit Kritikern ist wichtig,
dass sie, wenn sie vor Ort z. B. in Form einer Bürgerinitiative engagiert
sind, möglichst einzubinden sind. Dabei sind die Spielregeln entscheidend.
Für sie gilt, wie für alle anderen auch, dass sie das Recht haben,
Standpunkte darzustellen und Gegen-Standpunkte zu kritisieren. Das bedeutet
aber auch, dass sie sich ebenfalls der Kritik stellen müssen. Eine
Sonderrolle etwa als Vertreter gesamtgesellschaftlicher Interessen
kommt ihnen nicht zu. Und wie für alle anderen auch, sind klare
Grenzen zu setzen: Kooperation setzt eine Orientierung an der Sache voraus.
|
Spielregeln gelten für alle
Beteiligten |
|