- Koordinieren bei der Erarbeitung von
Entscheidungsgrundlagen: Die Vertreter der Kommune sollten eine eindeutige
Position zu dem Problem vor Ort beziehen. Dazu ist es wichtig, dass alle
Ämter und Entscheidungsträger, die möglicherweise dazu befragt
werden können oder dazu Stellung nehmen, selbst ausreichend informiert
sind sowie ihre eigene Position klären und abstimmen.
Eine gute Möglichkeit dazu bietet der
Umweltausschuss, der heute in fast jeder Stadt vorhanden ist. Es empfiehlt
sich, eine solche - auch öffentliche - Sitzung des Umweltausschusses zu
einer aktuellen EMF-Problematik einzuberufen, bevor man größere, an
die Öffentlichkeit gerichtete Informationsveranstaltungen
durchführt.
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Abge-
stimmte Position erarbeiten |
- Aktiv Handeln: Gestaltungsmöglichkeiten
existieren bei der Information über EMF und der Entwicklung eines
Bürgerdialogs. Zielführend ist hier auch ein rechtzeitiger Kontakt zu
dem Unternehmen, das eine EMF-erzeugende Anlage am Ort plant. Hier bestehen die
eigentlichen Chancen für kommunale Entscheidungsträger, ihren
Bürgern und Bürgerinnen zu zeigen, dass sie sich für sie
einsetzen.
Manchmal wird die Eigendynamik der Probleme
unterschätzt, die sich im Zusammenhang mit EMF-relevanten Vorhaben - sei
es der Bau einer Funksendeanlage oder einer Hochspannungsleitung - entwickeln
können. Wer aber rechtzeitig das Thema aufgreift, über das Vorhaben
informiert und sich mit den möglichen Fragen und Problemen der Bürger
auseinandersetzt, der baut möglichen Konfliktentwicklungen vor.
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Chancen
ergreifen |
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