Merksätze
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Informationsveranstaltungen, Anhörungen, "Offenes
Haus" und Podiumsdiskussionen sind nur dann sinnvoll, wenn
Informationsbedürfnisse bestehen. Sie eignen sich nicht dazu, Konflikte
beizulegen.
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Anhörung und "Offenes Haus" sind um so besser
für eine sachbezogene und offene Diskussion, je mehr Zeit vorhanden ist,
aufeinander einzugehen. Kleine Veranstaltungen sind Großveranstaltungen
immer vorzuziehen.
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Je konkreter die Leitfragen für eine Veranstaltung
definiert sind, um so eher können sie auch beantwortet werden.
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Gerade bei Podiumsdiskussionen ist mit negativen
Effekten zu rechnen. Sie können anstatt Unsicherheiten zu
reduzieren mehr Unsicherheit erzeugen. Deshalb sind sie besonders
sorgfältig vorzubereiten. Fairness und Chancengleichheit sind
durchzusetzen.
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Immer dann, wenn Interessengegensätze vorherrschen
(hier Bürgerinitiative, dort Vorhabenplaner) und die Vertreter der Kommune
dazwischen stehen, sollten eher Veranstaltungen vom Typ "Runder Tisch"
gewählt werden.
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Konfliktreduzierende Maßnahmen wie "Runde Tische"
sind aufwendig. Sie benötigen eine gründliche Vorbereitungsphase
sowie einen erfahrenen Moderator bei der Durchführung.
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