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<<  ^  Teil 1, Kapitel 5
Informationen und Dialogmöglichkeiten in der Kommune [19]
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Merksätze

  • Informationsveranstaltungen, Anhörungen, "Offenes Haus" und Podiumsdiskussionen sind nur dann sinnvoll, wenn Informationsbedürfnisse bestehen. Sie eignen sich nicht dazu, Konflikte beizulegen.

  • Anhörung und "Offenes Haus" sind um so besser für eine sachbezogene und offene Diskussion, je mehr Zeit vorhanden ist, aufeinander einzugehen. Kleine Veranstaltungen sind Großveranstaltungen immer vorzuziehen.

  • Je konkreter die Leitfragen für eine Veranstaltung definiert sind, um so eher können sie auch beantwortet werden.

  • Gerade bei Podiumsdiskussionen ist mit negativen Effekten zu rechnen. Sie können – anstatt Unsicherheiten zu reduzieren – mehr Unsicherheit erzeugen. Deshalb sind sie besonders sorgfältig vorzubereiten. Fairness und Chancengleichheit sind durchzusetzen.

  • Immer dann, wenn Interessengegensätze vorherrschen (hier Bürgerinitiative, dort Vorhabenplaner) und die Vertreter der Kommune dazwischen stehen, sollten eher Veranstaltungen vom Typ "Runder Tisch" gewählt werden.

  • Konfliktreduzierende Maßnahmen wie "Runde Tische" sind aufwendig. Sie benötigen eine gründliche Vorbereitungsphase sowie einen erfahrenen Moderator bei der Durchführung.

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