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<<  ^  Teil 2, Kapitel 2
Basiswissen: Die Bewertung der Wirkungen von EMF auf die Gesundheit [10]
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Grenzwerte und Gesundheitsschutz

 

Grenzwerte sind bewährte Instrumente des Gesundheitsschutzes. Durch sie werden Gefahren für die Gesundheit abgewehrt. Vereinfacht am Beispiel EMF erklärt: Ihre Funktion besteht darin, die Intensität elektromagnetischer Felder auf ein ungefährliches Maß zu beschränken, das nicht überschritten werden darf.

Das Grenz-
wertprinzip

Das Grundprinzip bei der Festlegung der Grenzwerte ist: Aus der Forschung wird abgeleitet, ab welcher Intensität eine zu vermeidende negative gesundheitliche Wirkung eintritt. Diese Intensität wird noch einmal um einen Sicherheitsabschlag reduziert. Damit werden besondere Empfindlichkeiten sowie andere Unsicherheiten berücksichtigt.

Bei den Grenzwerten für EMF müssen nieder- und hochfrequente Felder unterschieden werden. Entsprechend gelten auch jeweils eigene Grenzwerte für die verschiedenen Frequenzbereiche.

Forschung
als Basis

Als Basisgröße für die Wirkung niederfrequenter elektrischer und magnetischer Felder wird die im menschlichen Körper hervorgerufene Stromdichte (gemessen in Ampere pro Quadratmeter: A/m²) herangezogen. Die Strahlenschutzkommission (SSK) und die Internationale Kommission zum Schutz vor nichtionisierenden Strahlen (ICNIRP) empfehlen für die Bevölkerung einen Basisgrenzwert von 0,002 A/m².

Messgrößen,
Basisgrenz-
werte und
abgeleitete
Grenzwerte
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