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<<  ^  Teil 2, Kapitel 2
Basiswissen: Die Bewertung der Wirkungen von EMF auf die Gesundheit [13]
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Sicherheitsabstände

 

Was bedeuten diese Grenzwerte im Hinblick auf einzuhaltende Sicherheitsabstände für Anlagen, die EMF aussenden? Aus den Grenzwerten lassen sich Sicherheitsabstände ableiten, die bei der Errichtung von Stromleitungen, Mobilfunksendeanlagen oder anderen EMF emittierenden Anlagen einzuhalten sind, und die vor der Genehmigung der entsprechenden Anlage von der zuständigen Behörde überprüft werden. Allerdings lassen sich diese Sicherheitsabstände nicht generell angeben, sondern müssen jeweils im Hinblick auf die lokalen Gegebenheiten der EMF-Emissionsquelle berechnet werden.

Ableitung
aus
Grenzwerten
und lokale
Bewertung

Für Hochspannungsleitungen gilt, dass eine mögliche Beeinflussung der Gesundheit von der jeweiligen elektrischen und magnetischen Feldstärke abhängt, die wiederum von lokalen Gegebenheiten beeinflusst wird. Dies muss bei der Berechnung des Sicherheitsabstandes berücksichtigt werden. Zum Sicherheitsabstand bei Hochspannungsleitungen führt das Bundesamt für Strahlenschutz aus:2

Das BfS verfügt über repräsentative Messungen mit kalibrierten Meßgeräten. Bekannt ist, daß die Magnetfelder in Entfernungen von einigen zehn Metern von den Hochspannungsleitungen rapide abnehmen. Bei 380 kV-Höchstspannungsleitungen sind beispielsweise im Abstand von 20 Metern von der Trassenmitte magnetische Flussdichten zu messen, die etwa nur einem Zehntel des zulässigen Grenzwertes entsprechen. Auch die Werte der elektrischen Feldstärke liegen dort deutlich unter den zulässigen Grenzwerten.


2 Im WWW unter: www.bfs.de/service/faq/a_nff.htm

Berechnung
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