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Für Hochspannungsleitungen gilt, dass eine
mögliche Beeinflussung der Gesundheit von der jeweiligen elektrischen und
magnetischen Feldstärke abhängt, die wiederum von lokalen
Gegebenheiten beeinflusst wird. Dies muss bei der Berechnung des
Sicherheitsabstandes berücksichtigt werden. Zum Sicherheitsabstand bei
Hochspannungsleitungen führt das Bundesamt für Strahlenschutz
aus:2
Das BfS verfügt über
repräsentative Messungen mit kalibrierten Meßgeräten. Bekannt
ist, daß die Magnetfelder in Entfernungen von einigen zehn Metern von den
Hochspannungsleitungen rapide abnehmen. Bei 380
kV-Höchstspannungsleitungen sind beispielsweise im Abstand von 20 Metern
von der Trassenmitte magnetische Flussdichten zu messen, die etwa nur einem
Zehntel des zulässigen Grenzwertes entsprechen. Auch die Werte der
elektrischen Feldstärke liegen dort deutlich unter den zulässigen
Grenzwerten.
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