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Verbindliche Zahlen über
Mindestabstände von Hochspannungsleitungen können derzeit nicht
begründet werden, da es keine eindeutigen Zusammenhänge zu
Gesundheitsschäden gibt. Auch internationale Organisationen haben dazu
keine Empfehlungen. Das BfS spricht auch kein Verbot aus, unter
Hochspannungsleitungen zu wohnen. Vielmehr ist im Einzelfall per Messung die
konkrete Exposition zu ermitteln und gesundheitlich zu bewerten.
Der Verzicht auf eine Unterbauung
von Hochspannungsleitungen bei Neubau, wie sie vom BfS empfohlen wird, ist im
Rahmen einer zusätzlichen Feldstärkeverringerung zu sehen. Man
vermeidet damit von vornherein Dauerbelastungen sowie belästigende
Wahrnehmungen, die allerdings nicht gesundheitsschädlich sind. Auch
mögliche Beeinflussungen elektronischer Geräte oder Körperhilfen
werden reduziert. |