Zur Webseite des Bundesumweltministeriums Logo Zur MUT-Webseite Hauptseite des Forschungszentrums Jülich
 
<<  ^  Teil 2, Kapitel 2
Basiswissen: Die Bewertung der Wirkungen von EMF auf die Gesundheit [14]
>>
  Hilfe

Verbindliche Zahlen über Mindestabstände von Hochspannungsleitungen können derzeit nicht begründet werden, da es keine eindeutigen Zusammenhänge zu Gesundheitsschäden gibt. Auch internationale Organisationen haben dazu keine Empfehlungen. Das BfS spricht auch kein Verbot aus, unter Hochspannungsleitungen zu wohnen. Vielmehr ist im Einzelfall per Messung die konkrete Exposition zu ermitteln und gesundheitlich zu bewerten.

Der Verzicht auf eine Unterbauung von Hochspannungsleitungen bei Neubau, wie sie vom BfS empfohlen wird, ist im Rahmen einer zusätzlichen Feldstärkeverringerung zu sehen. Man vermeidet damit von vornherein Dauerbelastungen sowie belästigende Wahrnehmungen, die allerdings nicht gesundheitsschädlich sind. Auch mögliche Beeinflussungen elektronischer Geräte oder Körperhilfen werden reduziert.

 

Für die Mindestabstände zwischen Bebauungen und spannungsführenden Leitern von Hochspannungsleitungen sind allerdings auch brandschutz- und betriebstechnische Gründe bedeutsam. Die Mindestabstände sind in den beiden Normen DIN 0210 und DIN 0211 geregelt.

Die magnetischen Feldstärken in dem für die Öffentlichkeit zugänglichen Nahbereich von Transformatorenstationen liegen in der Regel unterhalb der geltenden Grenzwerte. Das Bundesamt für Strahlenschutz nennt für Niederspannungs-Trafostationen magnetische Feldstärken von 30 bis 100 Mikrotesla in unmittelbarer Nähe der Stationen, die sich aber schon bei einem Abstand von 1 bis 2 m auf Werte von 1 bis 5 Mikrotesla reduzieren.

Mindest-
abstände
<<   >>