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<<  ^  Teil 2, Kapitel 2
Basiswissen: Die Bewertung der Wirkungen von EMF auf die Gesundheit [5]
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Von der Forschung zur Risikobewertung

 

Eine einzelne Person – selbst ein Experte – kann die Vielzahl der vorhandenen Forschungsarbeiten kaum übersehen. Es sind Fachleute unterschiedlicher Disziplinen – vor allem aus der Medizin, der Biologie und der Physik – nötig, um die verschiedenen Forschungsansätze, Verfahren und Ergebnisse fachlich richtig beurteilen zu können.

Wer
bewertet
die
Forschung

Deshalb gilt: Eine zuverlässige Risikobewertung ist nur durch interdisziplinäre Gremien möglich, die aus anerkannten Fachleuten bestehen. Dazu zählen u.a. die Deutsche Strahlenschutzkommission (SSK), die Internationale Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation (IARC) sowie die Internationale Kommission für den Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung (ICNIRP). Diese Kommissionen bewerten die vorhandenen Forschungen und leiten daraus Empfehlungen für den Gesundheitsschutz ab.

Gremien
erforderlich

Beispielsweise besteht die ICNIRP aus 15 Fachleuten verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen. Ihr arbeiten außerdem 4 ständige Komitees für Epidemiologie, Biologie, Physik und Optik sowie weitere Sachverständige zu. Das Abstimmungsverfahren schließt die nationalen Gesellschaften der Internationalen Strahlenschutzvereinigungen (IRPA) sowie andere internationale Gesellschaften für den Gesundheitsschutz ein.

ICNIRP
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