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<<  ^  Teil 2, Kapitel 2
Basiswissen: Die Bewertung der Wirkungen von EMF auf die Gesundheit [6]
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Der Gesundheitsschutz darf nicht auf einzelnen, willkürlich herausgegriffenen Forschungsarbeiten beruhen. Daher stellt sich im Bewertungsprozess zuerst die Frage, welche wissenschaftlichen Arbeiten zur Bewertung der gesundheitlichen Wirkungen von EMF herangezogen werden können. Gefordert wird, dass wissenschaftliche Arbeiten nachvollziehbar und genau sowie in ihren Aussagen schlüssig sind. Um das zu garantieren, gibt es in der Wissenschaft das sehr wichtige System der Selbstkontrolle: Bevor eine wissenschaftliche Arbeit in einer anerkannten Fachzeitschrift publiziert werden kann, wird sie von anderen Wissenschaftlern geprüft. Erst wenn sie diese Prüfung überstanden hat, wird sie veröffentlicht.

Die anderen Wissenschaftler achten dabei u.a. darauf,

  • ob beim Versuchsaufbau Fehler vorliegen,
  • ob Messfehler vorhanden sind,
  • ob die Anzahl der Untersuchungspersonen bzw. –objekte ausreichend groß ist,
  • ob die einzelnen Schritte der Untersuchung gut dokumentiert sind,
  • ob die Schlussfolgerungen durch die Versuchsergebnisse belegt sind.

Solche geprüften Arbeiten bieten ein verlässliches Fundament für die Risikobewertung. Diese Arbeiten werden von den Fachgremien gesichtet, geordnet und bewertet. Denn nicht eine einzelne wissenschaftliche Studie, sondern erst das Gesamtbild ist entscheidend.

Kriterien für
die Beurteil-
ung wissen-
schaftlicher
Fragen
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