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<<  ^  Teil 2, Kapitel 3
Basiswissen: Häufig gestellte Fragen zum Thema "Gesundheit und elektromagnetische Felder" [11]
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Hochfrequente Felder

 

Anders als bei niederfrequenten Feldern besteht die biologische Wirkung hochfrequenter Felder vor allem in ihrem thermischen Effekt, also der Zuführung von Wärme. Starke hochfrequente EMF können Erwärmungen des Körpers bis hin zu Verbrennungen verursachen. Solche schädigenden thermischen Effekte sind bei Einhaltung der in der 26. BImSchV festgelegten Grenzwerte ausgeschlossen. Durch diese Grenzwerte wird die Erwärmung von Körpergewebe durch EMF auf ein Maß beschränkt, das durch die Wärmeregulation des Körpers ausgeglichen werden kann. Dies gilt auch für den Fall, dass man über einen langen Zeitraum einem hochfrequenten elektromagnetischen Feld ausgesetzt ist.

Thermische
Effekte hoch-
frequenter EMF

Ob darüber hinaus bei niedrigeren Leistungsflussdichten "nicht-thermische" Effekte auftreten, die einen Einfluss auf die Gesundheit haben, konnte die Wissenschaft bislang nicht eindeutig klären. "Nicht-thermisch" heißt, dass die benutzten Energiemengen unter denen liegen, die zu einer messbaren Erwärmung des Gewebes führen. Untersucht wurden beispielsweise die Beeinflussungen des Hochfrequente Felder und der Sinneswahrnehmung, Wirkungen auf blutbildende Organe und Veränderungen von Reflexen bei Tieren.

Nichtther-
mische
Effekte:
Wirkungs-
mechanismus
wissen-
schaftlich
noch nicht
geklärt

Dabei gilt den Wirkungen gepulster oder amplitudenmodulierter Felder, wie sie für die Mobilfunknetze benutzt werden, derzeit ein besonderes Interesse. Eine große Zahl an Versuchen hat sowohl positive als auch negative Ergebnisse erbracht. Bislang sind die Wirkmechanismen solcher nicht-thermischen Effekte wissenschaftlich noch nicht geklärt. Ihre Bedeutung für die Gesundheit konnte nicht nachgewiesen werden. Die ICNIRP stellt zu den nicht-thermische Effekten zusammenfassend fest:

Wirkungen
gepulster
Felder

Generell gilt, dass die Literatur über nichtthermische Auswirkungen von elektromagnetischen AM-Feldern so komplex ist, die aufgezeigten Wirkungen so wenig gesichert sind und die Relevanz für die Gesundheit des Menschen so unsicher ist, dass es unmöglich ist, diese Gesamtheit an Daten als Grundlage für die Festsetzung von Grenzwerten für die Exposition des Menschen heranzuziehen. (ICNIRP 1998, S. 14; dt. in: Strahlenschutzkommission 1999, S. 75)

Zusammen-
fassende
Einschätzung
der ICNIRP
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