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Wie schon für den niederfrequenten Bereich
sind auch die Ergebnisse der Studien zum Einfluss von hochfrequenten EMF auf
Hirnstromaktivitäten widersprüchlich. In einigen experimentellen
Untersuchungen wurden Unterschiede zwischen Personen, die EMF, wie sie für
den Mobilfunk genutzt werden, ausgesetzt waren und nicht exponierten Personen
gefunden. In anderen Studien dagegen konnten
statistisch signifikante Unterschiede
nicht nachgewiesen werden (Kushida 1998, S. 54f.). |
Einfluss
auf Hirnstrom- aktivitäten |
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Speziell die Frage, ob hochfrequente EMF von
Mobilfunktelefonen die
kognitive Leistungsfähigkeit von
Personen beeinflussen, haben Freude, Ullsperger, Eggert & Ruppe (1998) in
einer experimentellen Studie untersucht. Sie fanden keine statistisch
signifikanten Unterschiede in der kognitiven Leistungsfähigkeit in
Situationen mit und ohne EMF-Exposition. Allerdings zeigten sich bei kognitiv
anspruchsvollen Aufgaben Unterschiede für sogenannte ereignisvorgelagerte
langsame Hirnpotentiale, die ein Indikator für die Güte der
Informationsverarbeitung sind. Was dies für die Verarbeitung von
Informationen im
Zentralnervensystem bedeutet, ist
bislang unklar.
Ebenfalls untersucht wurde der Einfluss
hochfrequenter EMF, wie sie beim Mobilfunk auftreten, auf kognitive Leistungen
in einer Studie von Gehlen, Spittler & Calabrese (1996). Mit einer Reihe
von Messvariablen wurden Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistungen
untersucht. Statistisch signifikante Unterschiede zwischen EMF-Expositions- und
Nichtexpositionsbedingungen konnten nicht nachgewiesen werden. Dagegen fanden
Preece und Mitarbeiter (1999) unter EMF-Befeldung eine leichte Verbesserung der
Reaktionsgeschwindigkeit. |
Bislang
kein Zusammenhang zwischen EMF und kognitiver
Leistungs- fähigkeit nachgewiesen |