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Ein im Zusammenhang mit elektromagnetischen
Feldern in der Öffentlichkeit immer wieder angesprochenes Phänomen
ist die sogenannte Elektrosensibilität. Damit ist eine besondere
Empfindsamkeit oder Anfälligkeit gegenüber elektromagnetischen
Feldern gemeint. Wissenschaftlich gut bestätigt ist, dass es bei Menschen
eine große Spannbreite in der Empfindlichkeit für elektromagnetische
Felder gibt, und dass bestimmte Menschen besonders sensibel auf
elektromagnetische Felder reagieren, d.h. sie können solche Felder schon
bei Feldstärken wahrnehmen, die für die meisten Menschen noch nicht
wahrnehmbar sind. Die Fähigkeit, elektromagnetische Felder wahrzunehmen,
sagt jedoch noch nichts über etwaige Auswirkungen auf die Gesundheit
aus.
Nach Schätzungen der
Weltgesundheitsorganisation können etwa 5% der Bevölkerung
elektrische Felder wahrnehmen, die nur ein Drittel der Feldstärke haben,
bei der die "normale" Bevölkerung diese Felder wahrnehmen kann (WHO 1993).
Experimentelle Untersuchungen haben außerdem gezeigt, dass Frauen im
Vergleich zu Männern offenbar eine um etwa 30% geringere
Wahrnehmungsschwelle für elektromagnetische Felder haben (Leitgeb 1995).
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Elektrosen- sibilität
wissen- schaftlich nach- gewiesen |