Können elektromagnetische Felder Krebs
verursachen oder fördern?
Die Frage, ob nieder- und/oder hochfrequente
elektromagnetische Felder Krebs verursachen oder fördern können, ist
ein zentrales Thema in der Diskussion um die Gesundheitsrisiken von EMF. In den
letzten Jahren sind zahlreiche Studien durchgeführt worden, die sich mit
dieser Frage beschäftigen. Unterschieden werden muss hierbei zwischen der
Wirkung nieder- und hochfrequenter Felder.
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In den USA hat die Veröffentlichung einer
epidemiologischen Studie von Wertheimer und Leeper im Jahre 1979 auf einen
möglichen Zusammenhang zwischen Krebserkrankungen und elektromagnetischen
Feldern von Hochspannungsleitungen aufmerksam gemacht. Seitdem ist eine Reihe
epidemiologischer Studien durchgeführt worden, bei denen entweder Krebs im
allgemeinen oder bestimmte Krebsarten (z.B.
Leukämie) und ein Zusammenhang
solcher Erkrankungen mit der Feldexposition untersucht wurden. Dabei wurden
neben Anwohnern nahe Hochspannungsleitungen oder anderen niederfrequenten
Emissionsquellen vor allem auch Personen
untersucht, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit in besonderem
Maße niederfrequenten elektrischen und magnetischen Feldern ausgesetzt
sind (z.B. Arbeiter in Kraft- oder Umspannwerken, Elektroschweißer).
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Frühe epidemio- logische Studien in
den USA |