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In einer kritischen Übersicht zu
epidemiologischen Untersuchungen der
Gesundheitsauswirkungen niederfrequenter Felder haben Schulz, Brix, Vogel und
Bernhardt (1998) für das Bundesamt für Strahlenschutz über 80
veröffentlichte Arbeiten zu Krebs und der
Feldexposition am Arbeitsplatz und rund
40 Untersuchungen zu Krebs bei Erwachsenen und Kindern zusammengefasst und
bewertet. Die Autoren kommen zu folgender abschließender Bewertung:
Eine Gesamtbewertung der
Ergebnisse wird durch die geringe Anzahl vergleichbarer Untersuchungen und die
methodisch bedingt beschränkte Aussagekraft vieler Studien erschwert.
Dennoch ist festzustellen, dass die Übersicht der bisherigen Arbeiten
insgesamt keinen Einfluss niederfrequenter Felder auf das allgemeine
Krebsrisiko zeigt. Das gleiche gilt für die Zusammenfassung der
Untersuchungen bestimmter Krebserkrankungen. Eine Verbindung zur Feldexposition
ist bei den meisten Krebsarten sehr unwahrscheinlich. |
Zusammen- fassende Bewertung des BfS |
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Diesen Einschätzungen entspricht auch die
Bewertung der Weltgesundheitsorganisation (WHO):
Die in den letzten Jahren
durchgeführten epidemiologischen Studien ergeben kaum Hinweise darauf,
dass Stromleitungen mit einer Zunahme von Krebs zusammenhängen,
experimentelle Untersuchungen geben kaum Hinweise für einen Zusammenhang
zwischen niederfrequenten Feldern und Krebs, und eine Verbindung zwischen
Feldern von Hochspannungsleitungen und Krebs bleibt biophysikalisch
unplausibel.1
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Einschätzung der WHO |