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<<  ^  Teil 2, Kapitel 3
Basiswissen: Häufig gestellte Fragen zum Thema "Gesundheit und elektromagnetische Felder" [4]
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In einer kritischen Übersicht zu epidemiologischen Untersuchungen der Gesundheitsauswirkungen niederfrequenter Felder haben Schulz, Brix, Vogel und Bernhardt (1998) für das Bundesamt für Strahlenschutz über 80 veröffentlichte Arbeiten zu Krebs und der Feldexposition am Arbeitsplatz und rund 40 Untersuchungen zu Krebs bei Erwachsenen und Kindern zusammengefasst und bewertet. Die Autoren kommen zu folgender abschließender Bewertung:

Eine Gesamtbewertung der Ergebnisse wird durch die geringe Anzahl vergleichbarer Untersuchungen und die methodisch bedingt beschränkte Aussagekraft vieler Studien erschwert. Dennoch ist festzustellen, dass die Übersicht der bisherigen Arbeiten insgesamt keinen Einfluss niederfrequenter Felder auf das allgemeine Krebsrisiko zeigt. Das gleiche gilt für die Zusammenfassung der Untersuchungen bestimmter Krebserkrankungen. Eine Verbindung zur Feldexposition ist bei den meisten Krebsarten sehr unwahrscheinlich.

Zusammen-
fassende
Bewertung
des BfS

Diesen Einschätzungen entspricht auch die Bewertung der Weltgesundheitsorganisation (WHO):

Die in den letzten Jahren durchgeführten epidemiologischen Studien ergeben kaum Hinweise darauf, dass Stromleitungen mit einer Zunahme von Krebs zusammenhängen, experimentelle Untersuchungen geben kaum Hinweise für einen Zusammenhang zwischen niederfrequenten Feldern und Krebs, und eine Verbindung zwischen Feldern von Hochspannungsleitungen und Krebs bleibt biophysikalisch unplausibel.1


1 Übersetzung durch die Autoren dieses Textes. Im Original: "However, epidemiological studies done in recent years show little evidence that power lines are associated with an increase in cancer, laboratory studies have shown little evidence of a link between power-frequency fields and cancer, and a connection between power line fields and cancer remains biophysically implausible."
(Im WWW unter: http://www.who.int/peh-emf/faq/qanda_main.htm)

Einschätzung
der WHO
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