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In der Diskussion um eine mögliche
Krebswirkung hochfrequenter EMF spielen insbesondere die nichtthermischen
Effekte eine Rolle, d.h. Effekte, die nicht auf die Wärmewirkung von EMF
zurückzuführen sind. Allerdings haben sich z.B. in Tierversuchen, die
in den letzten Jahren durchgeführt worden sind, keine Einflüsse auf
die Entwicklung von Melanomen (Hautkrebs) bei Mäusen oder Hirntumoren bei
Ratten ergeben (ICNIRP 1998, S. 13; dt. in: Strahlenschutzkommission 1999, S.
72f). Insgesamt gibt es nach dem bisherigen Stand der Forschung keine
wissenschaftlich begründeten Hinweise darauf, dass hochfrequente EMF mit
so geringer Energie Krebs verursachen. |
Nichtther- mische Effekte: bislang
keine Hinweise auf Krebsrisiko |
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In einer Würdigung der bislang
vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema hochfrequente EMF und
Krebs kommt die Strahlenschutzkommission zu der Einschätzung, dass
die Ergebnisse der bisher
vorliegenden Studien nicht eindeutig sind. Insbesondere wegen der raschen
Verbreitung des Mobilfunks sind mögliche Gesundheitsrisiken durch
Hochfrequenzstrahlung im Frequenzbereich des Mobilfunks von besonderem
öffentlichem Interesse. Internationale Expertenkommissionen der
Europäischen Gemeinschaft, der WHO und der ICNIRP empfehlen die
Durchführung von epidemiologischen Studien zur weiteren Abklärung
dieser Fragestellung. (Strahlenschutzkommission 1998, S. 2) |
Einschätzung des
wissen- schaftlichen Kenntnisstandes durch die SSK |