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<<  ^  Teil 2, Kapitel 3
Basiswissen: Häufig gestellte Fragen zum Thema "Gesundheit und elektromagnetische Felder" [7]
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In der Diskussion um eine mögliche Krebswirkung hochfrequenter EMF spielen insbesondere die nichtthermischen Effekte eine Rolle, d.h. Effekte, die nicht auf die Wärmewirkung von EMF zurückzuführen sind. Allerdings haben sich z.B. in Tierversuchen, die in den letzten Jahren durchgeführt worden sind, keine Einflüsse auf die Entwicklung von Melanomen (Hautkrebs) bei Mäusen oder Hirntumoren bei Ratten ergeben (ICNIRP 1998, S. 13; dt. in: Strahlenschutzkommission 1999, S. 72f). Insgesamt gibt es nach dem bisherigen Stand der Forschung keine wissenschaftlich begründeten Hinweise darauf, dass hochfrequente EMF mit so geringer Energie Krebs verursachen.

Nichtther-
mische Effekte:
bislang keine
Hinweise auf
Krebsrisiko

In einer Würdigung der bislang vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema hochfrequente EMF und Krebs kommt die Strahlenschutzkommission zu der Einschätzung, dass

die Ergebnisse der bisher vorliegenden Studien nicht eindeutig sind. Insbesondere wegen der raschen Verbreitung des Mobilfunks sind mögliche Gesundheitsrisiken durch Hochfrequenzstrahlung im Frequenzbereich des Mobilfunks von besonderem öffentlichem Interesse. Internationale Expertenkommissionen der Europäischen Gemeinschaft, der WHO und der ICNIRP empfehlen die Durchführung von epidemiologischen Studien zur weiteren Abklärung dieser Fragestellung. (Strahlenschutzkommission 1998, S. 2)

Einschätzung
des wissen-
schaftlichen
Kenntnisstandes
durch die SSK
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