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Bei niederfrequenten Feldern im Frequenzbereich
unter 100 Hz können Körperstromdichten von 0,1 bis 1 A/m² zu
Reizwirkungen (Nerven- und Muskelerregungen) führen. Diese Reizungen
werden durch Ströme, die von elektrischen und magnetischen Feldern im
Gewebe hervorgerufen werden, verursacht. Zwar können Einwirkungen auf
Regelprozesse in der Zelle bereits bei Feldstärken unterhalb der
Reizschwelle von Nerven- und Muskelzellen auftreten. Dazu zählen
beispielsweise Veränderungen der
Zellmembran, der Zellfunktionen und des
Zellwachstums. Allerdings lassen sich aus diesen Befunden keine unmittelbaren
Schlussfolgerungen auf Gesundheitsgefährdungen oder gar die
Krebsentstehung ableiten. |
Reizwirkungen und Beeinflussung von Zellprozessen |