PROGRAMMGRUPPE MENSCH, UMWELT, TECHNIK (MUT)
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Projekt: Vorsorgekonzepte für nicht ionisierende Strahlung Risikoabschätzung und Erarbeitung von Optionen für mögliche Vorsorgekonzepte für nicht-ionisierende Strahlung

Problem:
Die Verordnung über elektromagnetische Felder (EMF) zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes schreibt die Einhaltung wissenschaftlich begründeter Grenzwerte zur Schadensabwehr vor. Die anstehende Novellierung der Verordnung ermöglicht es, zusätzlich Vorsorgeaspekte zu berücksichtigen und etwaige Risiken zu vermindern. Aus ähnlichen Sachverhalten sind Vorsorgekonzepte mit unterschiedlichen Leitbildern und Eingreifpunkten ableitbar. Auswahl und Anwendung erfordern ein Abwägen vielfältiger Gesichtspunkte wie technische Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit, ökologische Verträglichkeit, rechtliche Implikationen, öffentliche Akzeptanz und internationale Konsensfähigkeit.

Ziel:
Ziel des Projektes ist, verschiedene denkbare Vorsorgekonzepte zusammenzustellen, ihre wissenschaftlichen Grundlagen zu prüfen und die möglichen Auswirkungen zu diskutieren. Auf der Basis dieser Analysen soll ein konkreter Vorschlag zur Übernahme in die Novellierung der 26. BImSchV entwickelt werden.

Vorgehen:
  Zusammenstellung von Grundlagen, Zielen, Maßnahmen und pinzipieller Praxiseignung unterschiedlicher Vorsorgekonzepte
Initial-Workshop mit Experten
  Klärung von Status und spezifischen Problemen von Vorsorgekonzepten in unterschiedlichen Bereichen Analyse von Anwendungsbereichen und Regularien
  Zusammenstellung und Wertung von Vorsorgemaßnahmen im EMF-Bereich (international) Workshop mit Experten
  Erarbeitung von Vorsorgeoptionen und Bewertungskriterien Befragungen von Vertretern gesellschaftlicher Gruppen (Kriterien) und von Experten (Bewertung)
  Zusammenstellung eines Vorsorgeportfolios mit Stellungnahmen der Stakeholder Workshop mit Präsentation des Portfolios und Kommentierung durch Stakeholder

Projektinformation:
Das Projekt hat eine Laufzeit von einem Jahr (März 2000 bis Februar 2001) und wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen, München

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. W. Hennings, Dr. J. Mertens, Dipl.-Päd. H. Schütz, Dr. P.M. Wiedemann,
Programmgruppe Mensch, Umwelt, Technik,
Forschungszentrum Jülich GmbH,
52425 Jülich,
Tel: 02461-615890,
Fax: 02461-612950,
E-Mail: mut@fz-juelich.de


Forschungszentrum Jülich Impressum Programmgruppe Mensch, Umwelt, Technik (MUT)

English Version

23.03.2010
Gisela Degen